Einkommen entlasten – AHV stärken

Avatar of SP Bern Süd SP Bern Süd - 10.06.2015 - Medienmitteilung

Ja zur Erbschaftssteuerreform!

Eine eidgenössische Erbschaftssteuer – fair und nützlich

Mit einer Erbschaftssteuer will unser breit abgestütztes Komitee aus EVP, SP, GP und SGB Vermögen erfassen, das Erbinnen und Erben ohne eigene Leistung erhalten. Während Jahrzehnten ist diese faire Steuer in fast allen Kantonen erhoben worden. Der Steuerwettbewerb führte jedoch dazu, dass direkte Nachkommen fast überall von der Erbschaftssteuer befreit wurden. Dies trug dazu bei, dass die Vermögen immer ungleicher verteilt sind. Die reichsten 2 % der Bevölkerung in der Schweiz besitzen heute gleich viel Vermögen wie die übrigen 98 %. Mit einer massvollen Steuer von 20 % auf sehr grossen Erbschaften geben wir Gegensteuer.

Kleine und mittlere Erbschaften werden künftig entlastet

Es werden nur Nachlässe von mehr als 2 Millionen Franken besteuert – bei Ehepaaren kommt der Freibetrag für die Nachkommen bei jedem Erbgang zur Anwendung. So können die Kinder bis zu 4 Millionen steuerfrei erben. Damit können Wohnungen und Einfamilienhäuser steuerfrei auf die nächste Generation übertragen werden. Kleine und mittlere Erbschaften zugunsten entfernt Verwandter, die heute in vielen Kantonen mit Steuern bis zu 50 % belastet werden, würden neu steuerfrei.

Familienunternehmen werden geschont

Familienbetriebe werden durch die Steuer nicht gefährdet. Das Parlament wird die Modalitäten festlegen, etwa einen Freibetrag von 50 Millionen Franken, mit dem die meisten kleinen und mittleren Betriebe steuerfrei an die nächste Generation übertragen werden können.

Die Erbschaftssteuer stärkt die AHV

Ein Drittel des Ertrags geht an die Kantone als Kompensation für den Wegfall ihrer Erbschaftssteuern. Zwei Drittel gehen in den Ausgleichsfonds der AHV – ein willkommener Beitrag zur nachhaltigen Stärkung unseres wichtigsten Sozialwerks.


Link zur Kampagnen-Website.

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